Strategische Rollenverteilungen

Wohl jeder kennt „Schiffe versenken“ aus seiner Schulzeit, ein Strategiespiel, das vor allem den Vorteil hat, dass zwei Bleistifte und ein wenig kariertes Papier zum Spielen ausreichen. Doch es gab auch immer wieder Luxusvarianten, wobei folgende schöne Version, die mir Udo zugeschickt hat, sozusagen dem Schiff den Boden heraushaut.

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Vater und Sohn haben Spaß.

Der Witz dieser undatierten, vom Stil her aber wohl aus den Fünfzigern oder frühen Sechzigern stammenden „Battleship“-Packung von MB offenbart sich erst in den liebevoll ausgeführten Hintergrunddetails der Zeichnung.


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Die ganze Familie ist glücklich.

Wohl auf nur wenigen Produktverpackungen finden sich überholte Rollenverteilungen so harmonisch und ungebrochen in Szene gesetzt. In diesem Sinne: Das Echolog wünscht allen seinen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest!

2 Gedanken zu „Strategische Rollenverteilungen

  1. Ich mag dabei auf eine „Fünf Freunde“ Hörspielkassette hinweisen, die ich mir kürzlich wieder einmal zugeführt habe – um der alten Zeiten willen. Hätte ich bleiben sollen, egal. Jedenfalls heißt es da von Julian, dem ältesten der drei Geschwister:
    „George ist nicht so wie andere Mädchen. Sie macht nicht gerne, was andere Mädchen so tun: Betten machen, Geschirr spülen, Fenster putzen…“
    Vergesst Shakespeare, vergesst Goethe – wenn es ein Zitat gibt, das ich mir merken werde, dann ist es dieses.
    Gruß aus Prag
    Der Andriz

  2. Ist wirklich beeindruckend wie sehr sich die Zeiten geändert haben. Und man diese Veränderungen immer erst an solchen Kleinigkeiten wie einer Spieleverpackung erkennt.

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