Schlagwort-Archiv: Kommunikation

Strategische Rollenverteilungen

Wohl jeder kennt „Schiffe versenken“ aus seiner Schulzeit, ein Strategiespiel, das vor allem den Vorteil hat, dass zwei Bleistifte und ein wenig kariertes Papier zum Spielen ausreichen. Doch es gab auch immer wieder Luxusvarianten, wobei folgende schöne Version, die mir Udo zugeschickt hat, sozusagen dem Schiff den Boden heraushaut.

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Vater und Sohn haben Spaß.

Der Witz dieser undatierten, vom Stil her aber wohl aus den Fünfzigern oder frühen Sechzigern stammenden „Battleship“-Packung von MB offenbart sich erst in den liebevoll ausgeführten Hintergrunddetails der Zeichnung.

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Die Riesenmaschiene (sic!) für Doofe

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Gibt man das Wort „Maschine“ bei Google ein, erhält man derzeit 2.950.000 Treffer, bei der Doofvariante „Maschiene“ erhält man zunächst ein freundliches Nachhaken von Google, ob man nicht doch vielleicht „Maschine“ gemeint habe, und darunter immerhin 133.000 Treffer. Akzeptiert man die Suchtrefferhäufigkeit als Maßstab, ergibt dies eine Fehlerquote von 4,3 Prozent, was die Schreibweise als beliebten Fehler adelt – und für die Zentrale Intelligenz Agentur Grund genug ist, von ihrer hochgelobten Riesenmaschine eine Version für Doofe anzulegen: die Riesenmaschiene mit gleichen Inhalten, aber der Zielgruppe angepasster Orthografie. Herrlich!

Weltweite Kommunikation

Man kann einfach spazieren gehen … oder man kann auch gezielt auf bestimmte Dinge achten: etwa auf Wappen. Und dann stellt man fest, dass es in Köln Wappenabbildungen wie Sand am Meer gibt. Einen solchen Wappenspaziergang unternahm ich mit Anke an einem schönen Sonntag, und eines weiteren schönen Sonntags begab es sich, dass ich die schönen Slide- und Schnitteffekte von DaViDeo4 ausprobierte, einer Software, die auch schon die Gründung eines Künstlerclubsneues Fenster provoziert hat.

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Wappen von Köln im Kölner Dom

Spaziergang und Herumbastelei ergaben schließlich einen einminütigen Film, den ich hier gerne allen zur Verfügung stelle, die die knapp 10 Megabyte nicht scheuen: koelnwappen.mpg. Der Soundtrack stammt übrigens von der Band Global Communication.

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Slacker und Slasher

Nein, Slacker und Slasher sollte man wirklich nicht verwechseln, dennoch hatte es mich wohl verwirrt, recht zeitnah beide Begriffe zu lesen: Den „Slacker“ in Zusammenhang mit dem Konzert von Beck heute im Palladium, da sein „Loser“ („I’m a loser, baby, so why don’t you kill me?“) von 1994 alsbald als „Slacker-Hymne“ galt. Also, Fremdwörterbuch gezückt:
Sla|cker [‚æ], der; -s, – [engl. slacker, zu slack = nachlässig, schlampig; verbummelt, verw. mit lat. laxus, lax] (Jargon): Jugendlicher od. junger Erwachsener, der das Streben nach [beruflichem] Erfolg ablehnt u. die Lebenshaltung eines Müßiggängers, Versagers zur Schau trägt.
Ein Slasher wiederum ist, hier weiß Wikipedia mehr, so jemand wie Freddy Krueger. Da hätte ich dem armen Beck doch sehr Unrecht getan, hätte ich ihm „Slasher-Hymnen“ untergeschoben. Er selbst distanziert sich aber natürlich gerne von der ganzen Slacker-Rezension.